ه‍.ش. ۱۳۸۷ اسفند ۴, یکشنبه

Auspeitschen zwei gewerkschaftlichen Aktivistinnen im Iran



Gestern (18.2.2009) wurde ein Gerichtsurteil bei zwei gewerkschaftlichen Aktivistinnen in die Tat umgesetzt , die vor einigen Monaten ,am „Tag der Arbeit" in der Stadt Sanandaj ( Provinz Kurdistan – Iran) festgenommen und inhaftiert wurden.

Susan Razani und Schiva KheyrAbadi waren an diesem Tag wegen Teilnahme an Straßendemonstrationen verhaftet. Das Urteil bestand in 70 Peitschenhiebe für Razani und 15 für KheyrAbadi. Außerdem erhielten die Verurteilten jeweils eine 9 bzw. 4 monatige Haftstrafe , die innerhalb von 3 Jahren auf Bewährung gelten wird . Zugleich wurden zwei Männer aus dem gleichen Grund zu ähnlichen Strafen verurteilt.

Während der Durchführung der Verpeitschung der Frauen, haben ihre Kolleginnen und Kollegen außerhalb der Haftanstalt mit Blumen und Süßspeisen auf die anschließend zu Entlassenden gewartet. Zuvor hatte die Föderation der Arbeitergewerkschaften in England ( die weltweit etwa 6.5 Mill. Arbeiterinnen und Arbeiter vertritt) ihre Besorgnis und Kritik gegenüber derlei harte Strafmaßnahmen bei friedlich agierenden Manifestanten und Manifestantinnen die sich innerhalb der gültigen Konventionen verhalten, geäußert.

Auch im letzten Jahr wurden ähnliche Strafmaßnahmen bei gewerkschaftlich aktiven Vertreter in Kurdistan durchgeführt. Diese Praktiken wurden regelmäßig von internationalen Menschenrechtsgremien auf das höchste kritisiert.

Die Übersetzungsgruppe der Kampagne „Eine Million Unterschriften“ in Wien

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