۱۳۸۷ آذر ۲۵, دوشنبه

Die „Eine- Millionen- Unterschriften- Kampagne“ ist eine der zehn Nominierungen für den diesjährigen Preis der „One World“.



Die Internetseite „Änderung für Gleichberechtigung“ hat den ersten Preis für Journalisten ohne Grenzen, der jedes Jahr von Deutsche Welle verliehen wird, gewonnen. Diese Seite ist auch eine der Weblogseiten, die von der Gesellschaft der Journalisten ohne Grenzen für den zum seit siebzehn Jahren verliehenen Preis für „Freie Meinung“ nominiert worden ist..


Die „Eine- Millionen- Unterschriften- Kampagne“ ist eine der zehn Nominierungen für den diesjährigen Preis der „One World“.

Unter den Nominierungen sind Aktivisten aus Kongo, Indien, Europa, Pakistan, Peru und dem Nahen Osten zu finden. Sie können hier klicken und ihre Stimme für die „Eine- Millionen- Unterschriften- Kampagne“ abgeben.

Schahnaz Gholami wurde vor drei Wochen verhaftet.


Shahnaz Gholami ist Journalistin und Frauenrechtlerin in Aserbaidschan. Seit drei Woche ist sie in Haft. Das ist ihre zweite Verhaftung innerhalb zwei Jahren Es ist nicht bekannt, wo Schahnaz Gholami zurzeit inhaftiert ist!.

Nach dem Tod ihres Mannes ist Shahnaz Gholami alleinerziehende Mutter ihrer neunjährigen Tochter “ Hossna“, die zurzeit von ihrer kranken Großmutter betreut wird.

Sie war zu letzt als Pflegerin in einem privaten Altenheim tätig. Nachdem aus politischen Gründen ihr die Rente ihres verstorbenen Mannes nicht mehr ausgezahlt wurde. Ihr Geschwister haben Angst nach ihr zu suchen. Nach dem Bericht befinden sich die Tochter von Frau Gholami und ihre Mutter in finanzieller Not.

Vor ihre Verhaftung schrieb Schahnaz Gholami:

„Seit mehreren Jahren habe ich mich als Journalistin für die Verwirklichung der Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann und für Gerechtigkeit und Demokratie im Iran eingesetzt. Trotz aller Schwierigkeiten werde ich weiter machen und weiterhin anstreben, die Wahrheit zu sagen.“

Als Protest gegen die Verhaftung von Schahnaz Gholami senden Sie uns bitte eine Mail unter folgender Email-Adresse:

barayeshahnaz@gmail.com

Bericht von :

http://barayeshahnaz.blogspot.com/2008/11/blog-post.html

۱۳۸۷ آذر ۲۰, چهارشنبه

Ausreiseverbot von Nasrin Sotudeh



Nasrin Sotudeh ist eine iranische Anwältin die sich in den letzten Jahren durch ihren Einsatz zur Verhinderung der Todesstrafe bei Minderjährigen einen prominenten Namen gemacht hat.
Sie ist in der aktiven Szene der neuen iranischen Frauenbewegung die sich Kampagne für die Veränderung( Gleichbehandlung vor den Landesgesetzen für Frauen ) bekannt auch als Kampagne der 1 Million Unterschriften einsetzt. Frau Dr. Sotudeh wurde in diesem Jahr der erstmals zu erteilende internationale Preis einer Menschenrechtsstiftung in Südtirol/Italien für ihre Verdienste zuerkannt.
Sotudeh sollte gemeinsam mit ihrem Gatten und ihren zwei Kindern nach Südtirol reisen und den Preis persönlich in Empfang zu nehmen. Heute morgen , am 60.Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, wurde Sotudeh, als sie am Tehraner Flughafen Imam Khomeini, ihre Reise antreten wollte, der Reisepass abgenommen und ihr die Ausreise untersagt. Ihr Mann mit einem der Kinder durften Richtung Italien ausreisen.

Letzte Berichte über die Inhaftierten der kurdischen Frauenbewegung



Die Ungewissheit über die Situation von Ronak Safazadeh und ihre Gesundheitszustand bleibt bestehend

Ronak Safazadeh ist eine Aktivistin der kurdischen Frauenbewegung, die vor 14 Monaten festgenommen und ins Gefängnis geschickt wurde. Sie sitzt noch immer in Ungewissheit in ihrer Zelle in Sanandaj Gefängnis. Wegen monatelangem Einzelhaft und ständigem Verhör hat sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert und trotz ununterbrochenen Bemühungen ihrer Familie und Anwalt wurde weder eine Klarheit ihrer Akte noch eine ärztliche Pflege geleistet.

Die Forderung der Familie für eine ärztliche Behandlung wurde mit Drohungen Seitens der Gefängnisbehören und Revolutionsgericht der Stadt Sanandaj geantwortet.


Zeynab Bayazidi liegt unter psychischen Druck und Isolation in Zanjaner Gefängnis

Zeynab Bayazidi eine der Frauenaktivistinnen in Kurdistan, Mitglied von „Azarmehr Verband“ und der „Kampagne für eine Million Unterschrift“, wurde in einem schnellen rätselhaften Prozess ohne ausreichenden Beweisen zu einem Gefängnisstrafe von 4 Jahren im Exil verurteilt. Sie wurde anschließend ohne Benachrichtigung ihrer Familie Mitte November zum Zanjaner Gefängnis überliefert. Den Berichten nach, steht sie dort unter enormen psychischen Druck und wird rechtswidrig gehindert mit ihrer Familie sogar telefonisch Kontakt aufzunehmen.


Die Entlassung von Hana Abdi wurde nicht akzeptiert

Hana Abdi eine weitere Aktivistin der kurdischen Frauenbewegung, die ungefähr ein Monat nach Ronak Safazadeh verhaftet wurde, wurde zuerst zu einer Gefängnisstrafe von 5 Jahren verurteilt. Nach einer Neuaufnahme des Prozesses wurde ihre Strafe auf ein und halb Jahren Gefängnis im Exil reduziert. Sie wurde vor 40 Tagen zum Razan Gefängnis mit 20 Kilometer Entfernung zur Stadt Hamadan überliefert, wo sie den Rest ihrer Strafe sitzen muss. Der letzte Bericht über Hana Abdi erklärt, dass ihre Entlassung von den Gerichtsbehörden nicht akzeptiert wurde!

November 2008, Azarmehr Frauen